Die neue Generation der Hüfttrapeze für 2026 steht in den Startlöchern – mit frischem Look und der gewohnt hohen Qualität.
Immer leichter, immer besser: Nach diesem Prinzip werden unsere Top-Produkte entwickelt, und das neue Stealth-Trapez macht hier keine Ausnahme. Mit lediglich 1018 g in Größe M ist es das bisher leichteste Modell. Verantwortlich dafür ist die innovative 3D-geformte Konstruktion von Schale und Polsterung, die eine minimalistische, zugleich angenehm geschmeidige Passform bietet.
Für maximale Bewegungsfreiheit wurde die seitliche Bauhöhe reduziert, was zudem Druckstellen beim Fahren deutlich minimiert. Der Battlebelt ist jetzt nur noch halb so dick wie früher – das spart Gewicht und reduziert unnötige Reibung.
Ein weiteres Highlight ist das neue Flexcover-Stauraumsystem mit integrierter Tasche für ein Sicherheitsmesser (Messer als Zubehör erhältlich). Dazu empfehlen wir die passenden Stealth-Hakenplatten in der jeweils benötigten Breite.
Kommt gern zur Anprobe vorbei und testet das Trapez direkt an unserem Loop!
Merkmale:
Werkstoffe:
Farbe:
Hinweis:
459,99 €
inkl. MwSt, versandkostenfrei in bestimmte Länder
Versandkostenfrei in folgende Länder: Deutschland Mehr anzeigen Weniger anzeigen
Wichtiger Hinweis zur Größe:
Unsere Erfahrung zeigt, dass Hüfttrapeze häufig zu klein gewählt werden. Besonders bei Hakenplatten mit seitlichen Laschen ist entscheidend, dass diese vollständig und tief in die Taschen der
Trapezschale greifen. Nur so entsteht ein stabiler Rundhalt um den Lendenbereich und ein Hochklappen der Hakenplatte – etwa bei hoch geflogenem Kite – wird zuverlässig verhindert. Greifen die
Laschen nur teilweise, leidet der Halt deutlich. Da moderne Trapeze oft kompakter ausfallen als ältere Modelle, empfehlen wir eine sorgfältige Größenprüfung und persönliche Beratung.
Persönliche Erfahrung zur Passform:
Ich kite seit über 20 Jahren und habe für mich festgestellt, dass ein zu eng getragenes Hüfttrapez Bewegungen, Manöver und Tricks stark einschränken kann. Beim Springen zieht man die Beine an den
Körper, die Bauch- und Rumpfmuskulatur spannt sich an und benötigt Raum. Ist das Trapez zu eng, werden Muskeln und Organe komprimiert, die Durchblutung kann kurzfristig eingeschränkt werden und
Ermüdung tritt schneller ein.
Auch die Atmung spielt eine wichtige Rolle: Das Zwerchfell benötigt bei jedem Atemzug Platz nach unten. Ist der Bauchbereich stark komprimiert, wird die Atmung erschwert – ein Faktor, der sich besonders bei langen oder intensiven Sessions bemerkbar macht.
Warum Trapeze hochrutschen:
Das Hochrutschen eines Hüfttrapezes hängt nicht ausschließlich vom Modell ab. Körperform, Kitegröße und Flugbahn spielen eine große Rolle. Bei einem ausgeprägten Bauchansatz oder einer eher
birnenförmigen Statur rutscht ein Hüfttrapez grundsätzlich schneller nach oben – unabhängig davon, wie fest es gezogen wird. In dieser Position kann das Trapez die Atmung zusätzlich einschränken.
Ein einmal hochgerutschtes, sehr enges Trapez lässt sich auf dem Wasser oft nur schwer wieder nach unten schieben, da es über Bauch und Neopren nicht gleitet und gleichzeitig der Kite nach oben zieht. In solchen Fällen hilft meist nur, den Kite zu landen oder im Wasser abzulegen und das Trapez neu zu positionieren. Für diesen Körperbau kann ein Sitztrapez eine sinnvolle Alternative sein. Personen mit ausgeprägter Taille (Sanduhrform) haben dieses Problem meist nicht.
Einfluss von Fahrstil und Kitehandling:
Ein zu großer Kite oder häufiges Überpowern begünstigt ebenfalls das Hochrutschen. Anfänger fliegen den Kite oft höher, wodurch der Zug stärker nach oben wirkt. Erfahrene Kiter fliegen den Kite
tiefer, wodurch der Zugwinkel sogar leicht nach unten geht – das Trapez bleibt besser in Position und kann während der Fahrt durch leichte Bewegungen nach unten korrigiert werden. Voraussetzung
dafür ist, dass das Trapez nicht zu fest getragen wird.
Locker fahren – mehr Kontrolle:
Ein leicht lockerer Sitz hat weitere Vorteile: Kann sich der Haken minimal zur Seite drehen, werden Blindfahren, Switchfahren und Upwind deutlich einfacher. Viele Kiter ziehen ihr Trapez
instinktiv extrem fest, um es „unten zu halten“, obwohl die Ursachen für das Hochrutschen meist woanders liegen. Ein Trapez darf ruhig einen Tick lockerer gefahren werden – ohne Nachteile.
Ausnahme Big-Air:
Beim Big-Air-Kiten kann ein straffer Sitz sinnvoll sein, da das Trapez bei maximaler Leinenspannung nicht nachgibt und die Energie direkt vom Kite auf den Fahrer übertragen wird. Dies setzt
jedoch eine sehr saubere Technik voraus.
Diese Einschätzungen basieren auf langjähriger eigener Erfahrung und dem Feedback vieler Kunden, die diese Tipps erfolgreich umgesetzt haben. Für eine individuelle Beratung zur passenden Größe und Passform stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung.